BTCC / BTCC Square / FTX News /
FTX-Solvenzbehauptung: SBF beruft sich auf interne Analyse trotz Milliardendefizit

FTX-Solvenzbehauptung: SBF beruft sich auf interne Analyse trotz Milliardendefizit

Author:
FTX News
Published:
2026-02-17 20:17:30
6
1

Der inhaftierte FTX-Gründer Sam Bankman-Fried (SBF) behauptet weiterhin hartnäckig, dass die Kryptobörse zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs im November 2022 solvent gewesen SEI – trotz einer dokumentierten Liquiditätslücke von 8 Milliarden US-Dollar. Diese umstrittene Position stützt er auf eine eidesstattliche Erklärung des ehemaligen Leiters für Datenanalyse der Plattform. Die Aussage fällt in eine kritische Phase, während Bankman-Fried einen neuen Prozess anstrebt und damit erneut die Diskussion über die tatsächliche finanzielle Lage des einstigen Krypto-Riesen entfacht. Die Behauptung einer bestehenden Solvenz steht im krassen Widerspruch zu den Erkenntnissen der Konkursverwalter und der offensichtlichen Unfähigkeit, im November 2022 massive Abhebungen der Kunden zu bedienen. Die Verteidigungsstrategie scheint darauf abzuzielen, das Narrativ von einem bloßen Liquiditätsproblem anstelle von Insolvenz zu untermauern, was rechtliche Implikationen für die gegen SBF erhobenen Vorwürfe haben könnte. Die Branche beobachtet diese Entwicklung mit großer Aufmerksamkeit, da sie nicht nur retrospektiv die Bewertung des FTX-Desasters betrifft, sondern auch grundlegende Fragen zur Definition von Solvenz und Liquidität in der hochvolatilen Kryptowirtschaft aufwirft. Die Glaubwürdigkeit der vorgelegten internen Analyse wird vor Gericht einer harten Prüfung unterzogen werden müssen.

SBF behauptet weiterhin, FTX sei solvent gewesen – trotz Liquiditätslücke von 8 Mrd. USD

Sam Bankman-Fried (SBF) hat seine Behauptung bekräftigt, dass die Kryptobörse FTX zum Zeitpunkt ihres Zusammenbruchs im November 2022 solvent gewesen sei. Er beruft sich dabei auf eine eidesstattliche Erklärung des ehemaligen Leiters für Datenanalyse der Börse. Diese umstrittene Einschätzung erfolgt, während der inhaftierte Gründer einen neuen Prozess anstrebt.

In der eidesstattlichen Erklärung von Dan Chapsky wird zwar eingeräumt, dass FTX International mit einer Liquiditätslücke von 8 Milliarden US-Dollar konfrontiert war, jedoch wird behauptet, dass die Vermögenswerte die Verbindlichkeiten dennoch überstiegen. Diese von der Insolvenzberatung in Auftrag gegebene Analyse widerspricht den gerichtlichen Feststellungen, die den Insolvenzstatus der Börse besiegelten.

Die über einen Stellvertreter veröffentlichte Erklärung entfacht die Debatte über die endgültige Bilanzierung von FTX erneut. Chapskys frühere Position als Datenchef verleiht seiner Bewertung zwar Glaubwürdigkeit, doch der Zeitpunkt wirft Fragen zu möglichen Interessenkonflikten mit dem Insolvenzverfahren auf.

|Square

Holen Sie sich die BTCC-App und beginnen Sie Ihre Krypto-Reise

Starten Sie noch heute Scannen Sie, um Teil von mehr als 100 Millionen Nutzern zu werden

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website veröffentlichten Artikel stammen aus öffentlichen Netzwerken und dienen ausschließlich der Übermittlung von Brancheninformationen. Sie stellen keine offizielle Position von BTCC dar. Die Urheberrechte verbleiben bei den jeweiligen Autoren. Sollten Sie Urheberrechtsverletzungen oder fragwürdige Inhalte feststellen, kontaktieren Sie uns bitte unter [email protected], damit wir dies gesetzeskonform behandeln können. BTCC übernimmt keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie für die Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der wiedergegebenen Informationen und lehnt jede Haftung für direkte oder indirekte Schäden ab, die aus der Nutzung dieser Informationen entstehen. Alle Inhalte dienen lediglich als Referenz für Branchenrecherchen und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Geschäftsempfehlung dar. BTCC übernimmt keine Haftung für Handlungen, die auf Grundlage dieser Informationen vorgenommen werden.